2017

Festival Dance in Reponse

9.-11.11.2017

Kleiner Michel, Michaelisstr. 5, Hamburg

2016

Festival Dance in Response

3./4.11.2016

Kleiner Michel, Michaelisstr. 5, Hamburg

Into Gentle Yellow

3.11.2016 um 21 Uhr, beim Festival DANCE IN RESPONSE,
Kleiner Michel, Michaelisstr. 5, Hamburg

Gemeinsam mit dem Publikum begeben sich die fünf Performerinnen und ein Musiker Into Gentle Yellow: Ein zeitloser Raum zwischen Stille und Ekstase, der den Anwesenden verschiedene Dimensionen der Wahrnehmung eröffnet.

Mit und von: Gloria Höckner, Yasna Schindler, Lucie Schroeder, Lotta Timm, Marie Werthschulte und Norbert Hoppermann.

2015

“Pietà im Wandel – ein Geschenk“

Die bewegte Körperinstallation von der Tänzerin und Choreographin Yasna Schindler

4. April 2015, 15.00 Uhr: ‚Pietà im Wandel‘

Kleiner Michel

20./21.11.2015 ‚Dance and Responsibility- a body in response’- Tanzfestival Hamburg

26.September 2015 von 16- 17 Uhr

Rathausmarkt Höhe Brucerius Kunstforum, Hamburg

8.-10.07.16 Festival 48h Nomaden auf dem Deichtorhallen-Platz
Performer: Lisa Rykena/Yasna Schindler
www.dancekiosk-hamburg.de

Die Pietà, in der christlichen Darstellung das Halten Jesus nach der Kreuzigung in Marias Armen, wird in dieser Performance in die heutige Zeit transportiert. Symbolisch verkörpert von Mann und Frau, aber auch Frau und Frau oder Mann und Mann, die sich gegenseitig in Zeitlupentempo tragen und ihre Positionen wechseln. So erfährt die Form von „Halt geben & gehalten werden“ kontinuierlich einen neuen Blickwinkel und der Betrachter mag sich fragen „Wer trägt wen? Und in welchem Moment?“ – Yasna Schindler möchte die christliche Darstellung für unsere heutige Zeit öffnen, in dem sie sich auf den Kern des Inhaltes konzentriert und den zwischenmenschlichen Urgrund des Seins erforscht.

Es geht um Nächstenliebe, Achtsamkeit und Vertrauen, sich- und einander behutsam und respektvoll wahrnehmen. Auch um ein Innehalten in der ständig erreichbaren Betriebsamkeit unserer Gesellschaft. In Zeiten von vermehrt aufkommendem Fremdenhass und Intoleranz vielleicht sogar um ein Signal. – Wieviel Spiritualität braucht der Mensch heute? Losgelöst von Glaubensfragen, aber hineinblickend in die Tiefe unserer Seele, unsere Grundbedürfnisse nach Frieden und Zuwendung aufgreifend, begibt sich die Performance, gemeinsam mit dem Betrachter, auf eine Reise.

Die Performance versteht sich dabei als ein Geschenk. Die Zuschauer sind eingeladen, dem Fluss der Darsteller zu folgen, sind aber völlig frei im Kommen und Gehen. Durch die Darstellung außerhalb der Bühne, kann jeder ganz individuell in Verweildauer, Nähe oder Distanz zu dem Geschehen agieren. Auch hier steht weniger das Rationale „einer Aufführung zu folgen“ im Vordergrund, als vielmehr die nach Außen wirkende Interaktion, die unterschiedlichsten ausgelösten Emotionen und Reaktionen eines jeden Betrachters. Sowohl die individuelle Freiheit im Kommen und Gehen als auch die ganz persönliche Interpretation sind ausdrücklich gewünscht.

 

Angela Guerreiro & Yasna Schindler

Eye to eye

Die Tanz-Choreografinnen Angela Guerreiro und Yasna Schindler treffen sich am Kleinen Michel, um über ihre Kunst zu sprechen und ein choreografisches Experiment zu wagen:

Indem sich die Tanzschaffenden aus Hamburg in die Augen schauen, entwickelt sich die Performance von Moment zu Moment ausschliesslich über den Blickkontakt, und dem daraus entstehenden Zustand in den Körpern der Performerinnen.

Im Anschluss an die Performance wird ein Dialog mit dem Publikum eröffnet, in dem über das Gesehene gesprochen werden kann und Verständigung darüber gesucht wird, warum Tanz für eine Gesellschaft wichtig ist!

31.01.15 19:30 Kleiner Michel Hamburg

Michaelisstr. 5 | 20459 Hamburg

22.05.2015 19.30 Uhr Kleiner Michel Hamburg
Michaelisstr. 5 | 20459 Hamburg

 

TRIDUUM

02. | 03. | 04. April 2015

ist offen für alle, die Interesse haben, die Rituale des Ostergeheimnisses neu (an sich) zu entdecken und näher als in den großen Gottesdiensten der drei Tage zu erleben. TRIDUUM möchte Wege eröffnen, mit Körper, Geist und Seele und im Austausch mit der Kunst im Ostergeheimnis anzukommen.

Drei Tage vor Ostern – April 2015 – im Kleinen Michel

Gründonnerstag, 2. April 2015, 18.00 Uhr: ‚Im Körper – begrenzt und doch verbunden’
Der Gründonnerstag beginnt mit einer gegenseitigen Fußwaschung – als Zeichen des Gebens und des Empfangens.
Anschließend gibt die Impro- und Performancegruppe am Kleinen Michel einen Einblick in ihre Arbeitsweise.

Karfreitag, 3. April 2015, 12.30 Uhr: ‚Apfel und …‘

kontemplative Performance
In dieser Performance setzt sich die Performance-Künstlerin Yasna Schindler mit dem heiklen Thema der Erbsünde im Christentum auseinander. Sie untersucht hierzu symbolisch Äpfel, und die Plattform Bühne, die mit Äpfel gefüllt ist, nach dessen Existenz und Berechtigung. Wie konnte es zu Karfreitag kommen? Oder liegt die Frage nach der Akzeptanz dessen was ist im Vordergrund, und es gibt keine so definierte Form von Erbsünde?
Die Performance und das anschließende Ritual laden ein, über die Bedeutung des Sündenfalls neu zu reflektieren.

Karsamstag, 4. April 2015, 15.00 Uhr: ‚Pietà im Wandel‘
kontemplative Performance

Jesus und Maria, als Frau und Mann verkörpert, bewegen sich im Zeitlupentempo und wechseln ihre Positionen. Mal träg Maria Jesus, mal Jesus Maria. Mal Mann Frau, mal Frau Mann. Anschließend entwickelt sich aus dieser Performance ein Gruppenritual, bei dem die Zuschauer mitmachen können. Das Publikum ist eingeladen, inspiriert von dem Gesehenen in die Performance mit einzusteigen und mitzutragen oder sich tragen zu lassen, als Einzelner oder als Gruppe, so dass sich die Form der Pietà immer wieder verändert.
Mit Yasna Schindler (Performance-Künstlerin und Choreographin) und
Helmut Röhrbein-Viehoff (Diplom-Theologe am Kleinen Michel).

Alle Veranstaltungen finden im Kleinen Michel statt.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

KLEINER MICHEL
Katholische Kirche Sankt Ansgar
Michaelisstr. 5 | 20459 Hamburg
www.kleiner-michel.de

S 1/2/3 Stadthausbrücke | U3 Rödingsmarkt

2014

Triduum

Bewegte Installationen und Performances von Yasna Schindler
Triduum ist offen für alle, die Interesse haben, die Rituale des Ostergeheimnisses neu (an sich) zu entdecken und

anders als in den Gottesdiensten der drei Tage zu erleben. Christen und Nichtchristen sind gleichermaßen willkommen.
Gründonnerstag, 17. April, 18.00 – 19.30 Uhr
“Füße waschen” & Performance-Installation “Öl und … ”
Karfreitag, 18. April, 12.30 – 14.30 Uhr
“Aufs Kreuz legen” & Performance “Sünde und ….”
Karsamstag, 19. April, 15.00 – 17.00 Uhr
“Fallen und aufstehen” & bewegte Installation “Fallen und …”
Mit Yasna Schindler (Tänzerin, Choreographin und Performance-Künstlerin)
und Dipl.-Theol. Helmut Röhrbein-Viehoff
im Kleinen Michel, Katholische Kirche St. Ansgar, Hamburg-Neustadt
Vorherige Anmeldung ist hilfreich unter Tel. 040 / 37 12 33
Die drei Tage Gründonnerstag / Karfreitag / Osternacht bilden theologisch und liturgisch eine Einheit. Im Unterschied dazu stehen die drei Rituale zunächst mal jeweils für sich, so dass man auch nur an einer oder an zwei der drei Veranstaltungen teilnehmen kann.
Die Rituale beziehen sich auf wesentliche Elemente der Liturgie dieser drei Tage, verlangen aber nicht die Teilnahme an den entsprechenden Gottesdiensten. Sie verorten anthropologisch die liturgischen Elemente (Fußwaschung, Kreuzverehrung, Verkündigung der Auferstehung), helfen diese existentiell zu verwurzeln und ermöglichen sinnliche / leibliche Erfahrungen mit dem Geheimnis des Menschseins.
Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktiv mitzumachen können dies aber frei für sich entscheiden.

Das Füßewaschen am Gründonnerstag wird als sinnliche Erfahrung mit Wasser und Seife (und Handtuch) geschehen.
Dazu die Performance-Installation ‘Öl und …’ von Yasna Schindler

Das Ritual ‘aufs Kreuz legen’ wird initiiert durch die Performance
‘Sünde und…’
Auf ein Holzkreuz schlägt die Performancekünstlerin Yasna Schindler Nagel für Nagel. Sie nähert sich langsam an das Kreuz an und agiert mit dem Kreuz auf eine behutsame, grausame, sinnliche und besinnliche Art und Weise. Was ist das für ein Tag – Karfreitag?
Schindler sucht in dieser Performance über eine visuelle Bildersprache und über einen visuellen Dialog mit dem Kreuz der Bedeutung von Karfreitag für uns Menschen heute nachzuspüren.
Während der Performance oder im Anschluss der Darbietung wird der Raum für ein interaktives Geschehen mit dem Kreuz geöffnet. Es können Zettel mit Bitten, Sorgen, Klagen ans Kreuz geheftet oder Nägel in das Kreuz auf ganz persönliche Art und Weise geschlagen werden. Die beschrifteten Zettel werden (in einem Drahtkorb) im Feuer der Osternacht verbrannt.

Durch die Performance ‘Fallen und …’ von Yasna Schindler, die auch gleichzeitig gemeinsames Ritual ist, wird Karsamstag zu einer visuellen Erfahrung, ein visuelles Erleben und Spüren von Fallen und Auferstehung am Karsamstag – zwischen den extremen und herausstechenden Ereignissen unserer Geschichte: Karfreitag (Tod) und Ostern (Auferstehung) – das durch die Wiederholung und Zeit an Intensität gewinnt und zu einem gemeinschaftlichen Ritual wird. Sowohl Akteure als Besucher sind eingeladen, dieses Ritual auf ihre ganz persönliche Art und Weise zu erleben: Im eigenen Tempo fallen und sinken sie auf ihre eigene Art und Weise auf die Bank oder auf den Boden und stehen wieder auf. Ein Bild, dass auch das menschliche Auf und Ab versinnbildlicht.
Hinweis: Für die Vorbereitung der Performance ‚Fallen und…’ werden noch Menschen gesucht, die an der Fotoprobe am 22. März 2014 um 15.30 – 17 Uhr und an der Probe am 12. März 2014 um 15-17 Uhr teilnehmen können.
Bitte melden bei schindler@kleiner-michel.de
Im Anschluss an Triduum wird die Fotokünstlerin Sabine Garms eine eigenständige Ausstellung zu den Ritualen und Performances gestalten.

2013 Babypause

2012

2012: Liebe

17./18./19.05.2012, 20 Uhr Gallus Theater Frankfurt
Kleyerstr. 15, 60326 Frankfurt am Main, 069-75806020, www.gallustheater.de

02./03.06.12, 20 Uhr Waggonhalle,
Rudolf-Bultmann-Str. 2a, 35039 Marburg www.waggonhalle.de

28.06.12 Dancekiosk Hamburg

In einer komplexen und individualisierten Gesellschaft erscheinen deren Fundamente zunehmend unsicher. Gleichzeitig wird die Sehnsucht nach Gemeinschaft für viele Menschen immer größer. Doch wie kann eine gemeinsame Identität entstehen ohne ihre einzelnen Teile aufgeben zu müssen? Um eine mögliche Antwort auf diese Frage zu finden, begibt sich die Frankfurter Choreografin Yasna Schindler zusammen mit der Tänzerin Sanna Lundström und der Sängerin Annick Moerman auf die Suche nach dem Wir.

„Sein ist Liebe, ist Beziehung. Dann aber ist Sein Sich-Schenken und – recht verstanden – Sich-Verlieren im je anderen, um so freilich gerade aufzugehen und zu ‚sein‘: unlösbar einer und doppelter Ausdruck des Ereignisses ‚Gott‘, des Ereignisses ‚Sein‘, des Ereignisses ‚Mensch‘.“

(Quelle: Hemmerle, Klaus: Leben aus der Einheit. Herder. Freiburg. 1995, Ausschnitt Perichorese/trinitarische geprägte Beziehungen unter den Menschen)

Tanz/ Stimme/ Kreation: Sanna Lundström, Yasna Schindler, Annick Moerman
Idee/ Konzept: Yasna Schindler
Produktionsassistent: Michael Neil McCrae

2011

… in mir

Tanzstück von und mit Yasna Schindler

Premiere: Sa, 24.9.2011, 20 Uhr
Gallus Theater, Frankfurt am Main
Fr, 23.9. (öffentliche Generalprobe)+ Sa, 24.9. (Premiere) + So, 25.9.2011, 20 Uhr

Gallus Theater, Kleyerstr. 15, 60326 Frankfurt am Main

www.gallustheater.de

Fr, 30.9. + Sa, 01.10.2011, 20 Uhr

KunstKulturKirche Allerheiligen,

Thüringer Str. 35, 60316 Frankfurt am Main

www.kunstkulturkirche.de

Mi, 02.11. + Do, 03.11.2011, 20 Uhr Waggonhalle,

Rudolf-Bultmann-Str. 2a, 35039 Marburg

www.waggonhalle.de

..in mir

Im Tanzstück … in mir begibt sich die Frankfurter Tänzerin und Choreographin Yasna Schindler auf die Suche nach den spirituellen Aspekten im Tanz. Wie wird ein Tanz zum Gebet? Wie finden das Spirituelle und der Körper zusammen? Inwiefern zeigt der Tanz einen Weg für die Kommunikation und Einheit mit sich selbst, anderen, dem Göttlichen?
Ein Ausgangspunkt für … in mir ist die Auseinandersetzung mit christlichen Ritualen – vor allem mit der Eucharistiefeier, die sich der Liebe und der Dankbarkeit gegenüber dem Göttlichen, dem Nächsten und uns Selbst zuwendet. In ihr finden sich deshalb auch überaus menschliche Themen wieder: Die Herausforderung, sich und seine Mitmenschen mitsamt Ihren Stärken und Schwächen anzunehmen, zu vergeben und das Herz zu öffnen … in mir.
Aus diesem Grund steht das Herz als anatomisches, lebenspendendes Organ und als Ort für Emotionalität im Zentrum der choreographischen Erkundung. Im Herz können Oben und Unten, das Alltägliche und Transzendente zusammen finden – und es kann herzliche Verbundenheit mit anderen Menschen entstehen. So ist in die Aufführungen ein Ritual integriert, das aus dem Stück heraus entsteht und in dem die menschliche Begegnung und das Teilen zelebriert werden. Hierzu ist das Publikum auf freiwilliger Basis eingeladen.
Durch die Zusammenarbeit mit der Musikerin Maria Monninger entsteht in … in mir eine dichte Verwebung von Klang und Choreographie: Live-Musik und Tanz begleiten sich gegenseitig und finden zu einer Einheit.

Konzept, Choreographie, Tanz: Yasna Schindler

Cello, Flöte, Gesang: Maria Monninger

Künstlerische Begleitung, Dramaturgie: Stefanie Fiedler

Choreografische Assistenz: Regina Baumgart

Kostüm: Gesine Habermann
Produktionsleitung: Olivia Ebert

Produktionshospitanz: Nina Piulats Finger

Spirituelle Begleitung/ Anregung: Reiner Jöckel Dipl. Theol., Pater Dr. Erhard Kunz SJ

Gefördert von: Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, KunstKulturKirche Allerheiligen.

 

10 Jahre Performance Research Project

2010

A L I V E
Tanzstück von Yasna Schindler

Festsaal des Studierendenhaus Bockenheim, Frankfurt
18.(Premiere)/19. September 2010 um 20 Uhr
Gallus Theater
2.-4. Dezember 2010 um 20 Uhr
www.gallustheater.de
Plattform Sarai, Performance Installation ALIVE
19.Oktober 2010 um 20 Uhr
www.nichewo.net
Instituto Cervantes Berlin
24. November 2010 um 20 Uhr
Waggonhalle Marburg
13./14. Dezember 2010 um 20 Uhr
jeweils 20 Uhr

ALIVE- Eine Ode an das Leben

In ALIVE begibt sich die Frankfurter Choreografin Yasna Schindler gemeinsam mit den Tänzerinnen Nina Vallon und Kristina Veit auf die Suche nach dem Prinzip der Lebendigkeit: Wann fühlen wir uns lebendig? Welche Bedingungen liegen dem Leben zu Grunde? Und wie geht man mit den Gegensätzen um, die das Leben mit sich bringt?
Die Polaritäten und Rhythmen des Lebens, symbolisiert durch die Farben Rot und Weiß, stehen im Zentrum des Duetts: Blut und Geist, Freude und Trauer, Pulsieren und Stille. Sowohl persönliche Erlebnisse des Teams, die mit den Farben assoziiert werden, als auch die Beschäftigung mit elementaren Funktionen des menschlichen Organismus wie von Herz und Blutkreislauf, werden für die Bewegungssprache fruchtbar gemacht. Die Tänzerinnen bewegen sich in den seidenen Kostümen der Designerin Claudia Nagel vor dem Bühnenbild Wolfgang Rangs, das ein natürliches Licht- und Schattenspiel in Rot und Weiß einfängt. Der chilenische Percussionist Rafael Sotomajor und der Cellist Frank Wolff werden das Stück live begleiten.
Die gebürtige Chilenin Schindler lässt sich anlässlich des zweihundertsten Jubiläums der chilenischen Unabhängigkeit durch Poesie aus ihrem Heimatland wie von Vicente Huidobro, Gabriela Mistral und Pablo Neruda, inspirieren, um eine eigene Ode an das Leben zu kreieren: ALIVE zeigt einen Lebensrhythmus, in dem natürliche Gegebenheiten und Gefühle Raum haben.

Konzept und Choreografie: Yasna Schindler
Tanz und Kreation: Nina Vallon, Kristina Veit
Live-Musik: Rafael Sotomajor (Percussion/Gitarre), Frank Wolff (Cello)
Musik: Victor Jara, Mercedes Sosa
Kostüm: Claudia Nagel
Bühnenbild: Wolfgang Rang
Dramaturgie: Stefanie Fiedler
Pressearbeit / Projektassistenz: Olivia Ebert

2009

“An was glaubst Du?”

Haus am Dom (Domplatz 3, Frankfurt)
Freitag, 25. und Samstag, 26. September 2009 um 20 Uhr

Gallus-Theater (Kleyerstraße15, Frankfurt):
Donnerstag, 1. Oktober und Freitag, 2. Oktober 2009 um 20 Uhr

Festsaal des Studierendenhauses am Uni Campus Bockenheim
(Mertonstraße 28, Frankfurt):
Samstag, 14. und Sonntag, 15. November 2009 um 20 Uhr

Waggonhalle Kulturzentrum Marburg (Rudolf-Bultmann-Straße 2a, Marburg):
Dienstag, 17. und Mittwoch 18. November um 20 Uhr

An was glaubst Du?
Fragen über das Leben und den persönlichen Glauben bilden den Ausgangspunkt für die choreografische und künstlerische Auseinandersetzung des neuen Stücks der Frankfurter Tänzerin und Choreografin Yasna Schindler, welches im Haus am Dom Premiere hat. Was ist wichtig im Leben? Was bedeutet Glück? Welche Rolle spielen Gott und Glaube?

Dies sind nur einige der Fragen, die Yasna Schindler ihren Tänzern Ulla Makinen, Katja Mustonen, Lemmer Schmid und Thomas Waschkiewicz stellen wird. Wie spiegeln sich Lebens- und Glaubensfragen auf den Körper wider? Wie äußert der Körper seine persönliche Geschichte? Welche Auswirkung haben Gedanken (Geist) und Gefühle (Emotionen) auf den Körper? Es ist die Suche zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, nicht Greifbaren und doch Vorhandenen, auf die sich die Tänzer begeben werden. Es ist ein Austausch, ein gegenseitiges Kennenlernen, das zu einem Dialog führen soll, aus dem die Choreografin Tanz entstehen lässt, mit der die Beziehung zwischen Körper, Geist und Seele in Tanz und Gesang aufgegriffen und dargestellt, in der Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten wie Träume, Fantasien, Denkweisen oder Wünsche aufgezeigt werden.

Die Tänzer-/innen lassen sich auf den Augenblick ein, erspüren den Moment und reagieren aufeinander.
„An was glaubst du?“ ist eine Koproduktion zwischen dem Haus am Dom und dem Gallus Theater Frankfurt und wird gefördert vom Kulturamt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Gallus Theater und dem Haus am Dom.

2008

Instinct-Intuition
Eine bewegte Körperinstallation von Yasna Schindler
im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt

9. Juli-14. September 2008, jeden Samstag 11-17 Uhr
Premiere: 9. Juli 19- 21 Uhr

‘Instinct-Intuition’
Die Choreographin und Tänzerin Yasna Schindler zeigt in Ihrer bewegten Körperinstallation ‘Instinct-Intuition’ zu der keramischen Tierausstellung “Ein Platz für Tiere” im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, Begegnungen zweier Menschen in einer Museumsvitrine.
„Handeln aus der Situation heraus und dem Instinkt und der Intuition folgen“
ist die den Performer/-innen gestellte Aufgabe, aus der sich die Choreographie entwickelt. Dabei hat der Betrachter die Gelegenheit bei der Transformation jedes Augenblickes anwesend zu sein.
Im Gegensatz zu gewöhnlichen Konversationen in einem verbalen Gespräch, ist Yasna Schindler daran interessiert, über das Medium Tanz Beziehungsebenen von Menschen nonverbal darzustellen.
Sie setzt sich schon seit einigen Jahren mit dem Thema Wahrnehmung und Zeit auseinander, und möchte dem Besucher Zeit schenken, den menschlichen Körper, genauso legitim, wie andere Kunstobjekte im Museum betrachten zu dürfen.
Als Parallele zu der Tierausstellung darf bei ‚Instinct Intuition’ auch das Tierische im Menschen seinen Raum haben.
Yasna Schindlers Interesse bei ’Instinct- Intuition’ ist der Frage/ dem Experiment nachzugehen, wie der menschliche Instinkt und die menschliche Intuition, auf der Spur nach dem Ausdruck des göttlichen Hauches, verstanden werden können. Instinkt, laut Wikipedia wurde noch bis ins 16. Jahrhundert als Synonym für göttlichen Hauch verwendet. Sie zeigt den Menschen in seinem einzigartigen Sein und lässt den Besucher teilhaben am Ausdruck der einzigartigen göttlichen Schöpfung.

Wann hat man auch sonst die Möglichkeit sich einen Menschen so genau anschauen zu können? Und sind Menschen nicht die Angewandtesten Kunstwerke auf der Welt?

Am Museumsuferfest vom 29.- 31. August 2008 um 16, 18, 20 Uhr,
Sonntag 16 und 18 Uhr und zur Finissage am 14. September 2008 um 15 Uhr
werden weitere Körperinstallationen von Yasna Schindler mit Gefäßkörpern von Bert Walter und Kostümen von Claudia Nagel, Madia C., gezeigt.

Fotodokumentation unter: http://www.flickr.com/photos/yasnaschindler/
Körperinstallationen mit Kostümen von Claudia Nagel, Madia C.
Rotgang 4 Luminale Frankfurt

08./09. April 2008 20 Uhr Die Halle, Frankfurt

Rotgang 3 Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
25./26./27. Januar 2008 von 18-19 Uhr

2007

Rotgang 2 Börsenplatz Frankfurt
Freitag, den 28.09.07 zwischen 12 – 13 Uhr
am Börsenplatz/ Frankfurt

Körperinstallation von Yasna Schindler
37 Menschen teilen Bedürfnisse und Emotionen auf 142
Beziehungsebenen.

Idee Rotgang und Bild: Wolfgang Rang

Rotgang Frankfurt:
Altstadt- Börse- Museum für Angewandte Kunst- Luminale
SEE SAW: SEE SAW

Tanzabend_3 Soli
Wiebke Dröge Yasna Schindler Alejandra Sepulveda Zapata

19.+20.Mai 2007 20 Uhr Frankfurt Gallus Theater
21. Juni 2007 20 Uhr Mainzer Kammerspiele

2006

‘Aus dem feld’ – Da-rinnen und Da-raußen / You see what you see
Doppelprojekt: Gallustheater Frankfurt/ Freies Feld bei Bonames Frankfurt

27./28.09 and 1.10.06, 20 Uhr Gallustheater
30.09 und 1.10.06, 16 Uhr Freies Feld bei Bonames
(Treffpunkt 15.15 U-Bahn Staion Bonames Mitte U2, am Sonntag, den 1.10. gibt es nach der Performance Draußen ein Erntedank Picknick)

info und Kartenreservierung: www.gallustheater.de, 069/758060-20
Doppelkarten mit Performance drinnen und draußen ermäßigt : Eur 15/12

Performance-Research-Project
»Aus dem Feld – Da-rinnen und Da-raußen / You see what you see«
Konzept & Choreografie Yasna Schindler

Yasna Schindlers »Performance-Research-Project« setzt sich seit 6 Jahren mit der Individualität eines Körpers und seinen Möglichkeiten abseits gängiger Raumaneignungen auseinander. Die bisherigen Performances fanden an verschiedenen Orten in Frankfurt statt wie zum Beispiel im Portikus, im Deutschen Filmmuseum oder auch auf der Zeil.

»Aus dem Feld – Da-rinnen und Da-raußen« ist das 10. Projekt dieser Reihe und schlägt eine Brücke zwischen Yasna Schindlers Arbeiten draußen (im Freien) und drinnen (im Theater). Der Schwerpunkt besteht in einer Bewegungsstudie: Das freie Feld und seine Umgebung wird Inspirationsfläche, um im Rahmen eines »Bewegungslabors« Ausdrucksformen zu generieren, die jenseits tänzerischer Gewohnheiten liegen: Im Studio »projizieren« Yasna Schindler und ihr Team die Erfahrung von außen auf die Bühnenfläche im geschlossenen Raum.

Das Stück als Ergebnis dieses Bewegungslabors wird dann nicht nur ‘drinnen’ im Theater gezeigt sondern auch ‘draußen’ auf dem Feld. So wird dem Zuschauer die Möglichkeit geboten, das selbe Stück aus zwei unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Bei den Aufführung am Mittwoch und am Donnerstag bei uns im Gallus Theater zeigt Yasna Schindler zusätzlich ihr Solo »You see what you see«, in dem sie sich mit der Frage auseinander setzt, wie Wahrnehmung über Zeit beeinflusst wird. Dabei schafft Sie einen Zeit-Raum, in dem sie sich auf die Erscheinungsform der Slowmotion konzentriert. Dieser Zeit-Raum ermöglicht der Vorstellungskraft der Zuschauer, den Körper der Performerin als Projektionsfläche zu erfahren und als sich ständig verändernde Landschaft zu lesen.

Hinweis: Im Freien wird das Stück am 30. 9. auf einem Feld bei Bonames zur Aufführung gebracht. Treffpunkt ist um 15.15 Uhr die U-Bahn-Station Bonames Mitte (U2). Am 1. 10. finden Aufführungen sowohl »Da-rinnen« als auch »Da-raußen« statt. Treffpunkt für die Außen-Performance ist wieder um 15.15 Uhr die U-Bahn-Station Bonames Mitte (U2). Zusätzlich kann man im Anschluss auf freiem Feld an einem Erntedank-Picknick teil haben bevor es wieder ins Theater geht.

Tanz: Vivien van Deventer, Myrthe Herndriks, Dieter Defurne, Yasna Schindler
Live-Musik: Falk Hübner am Kontrabass
Konzept und Choreografie: Yasna Schindler
Künstl. Assistenz und Dramaturgie: Jan Deck
Kostüme: Paola Anziché
Fotos: Maciej Rusinek
2006
‘You see what you see!’
Gallus Theater, Frankfurt
Ignatiuskirche, Frankfurt
Die Halle, Frankfurt
‘rush hour’
St.Laurentius Kirche, Frankfurt

2005
‘You see what you see! I, Solo Yasna Schindler/Oriane Boyer
‘You see what you see! II ,Solo Damaris Verduijn
‘Transparent Alone’
‘You see what you see!’ I+II, Oriane Boyer, Damaris Verduijn
‘Transparent Together’, music-dance combination, Sara Ekwall
(trumpet) & Yasna Schindler (dance)
‘Hair Studies’, dancers department 4th year group Arnhem

2004
‘Movement Study II’, Play the Movement- in a Stage of Becoming,
Anna Weißenfels, Katharina Horn
‘On Going’, Movement Study III, Anna Weißenfels, Katharina Horn,
Cliodhna Hoey, Laura Hoyer
on going
2004 (Solo Works)
‘Movement Study I’, Play the Movement- in a Stage of Becoming.
‘Lucia y el Sexo’
‘Hair Studies’
Hair studies
2003
‘Camille and Rodin’, Alessio Castelacci, Senay Funk, Hanah Tefrati
‘Clothually’, Ingrun Schnitzler, Marta Navaridas, Marie Schmieder,
Anke Ottema, Eva Küpfer, Monika Coronado.
clothually

2003 (Solo Works)
‘Photographs’
‘Licht und Lehre’
‘Children Paintings’

2002 (Solo)
‘Hair Studies’

2000
‘Nothing’, Oriane Boyer, Yoram Mosenzon, Yasna Schindler
‘Körper’, Solo

1999 (Solo)
‘L.F. Silence’
‘Going’
‘Duets’, Sevi Algan, Iris Marko, Yasna Schindler